Montessorikindergarten
Kahsel-Drieschnitz

Montessori-Arbeit

Unsere Erzieherinnen haben eine Ausbildung zur Montessori-Erzieherin.
Das kommt den Kindern der Einrichtung sehr zu Gute.

Hier wollen wir an konkreten Beispielen vorstellen, was das Besondere an Montessori ist, welche Ziele damit verfolgt werden und vor allem, welchen Wert dies für die Entwicklung der Kinder hat.


Einen großen Teil unserer Zeit spielen wir natürlich im Kindergarten. Diese Spiele haben aber alle einen Sinn und vor allem ein Ziel.

Material zur Unterscheidung von Dimensionen

Hier übt Lea (1)

Der Rosa Turm hat das direkte Ziel der Schulung des Gesichtssinnes. Er dient der Begriffbildung von Groß und Klein. Indirekte Ziele sind die Entwicklung der Motorik, Koordination der Bewegung, Bildung von Ordnungsstrukturen.


Max (4) und Sarah (4) spielen mit der Braunen Treppe.

Die Braune Treppe hat das direkte Ziel der Schulung des Gesichtssinnes. Hier soll die Begriffbildung DickDünn geübt werden. Indirekte Ziele sind wie eben, die Entwicklung der Motorik, Koordination der Bewegung und die Bildung von Ordnungsstrukturen.


Auch die Kleineren, hier Willi (2) erkunden spielerisch die Strukturen der Ordnung

Celine (1) spielt mit den Einsatzzylindern

Die verschiedenen Einsatzzylinder werden von Justus (1) und Willi (2) gemeinsam erkundet

Die Einsatzzylinder haben als direktes Ziel die Schulung des Gesichtssinnes, das Erkennen von Dimensionsunterschieden bei gleich bleibender Form und wie Hohlraum und Körper einander entsprechen. Das Indirekte Ziel ist die Ausbildung der Feinmotorik der Schreibhand, Vorbereitung auf die Stifthaltung beim Schreiben und die Bildung von Ordnungsstrukturen im Bereich der Dimensionen.


Hier sortiert Lea (1) die Einsätze nach Farbe und Größe

Beim Spielen mit den farbigen Zylindern ist das direkte Ziel die Schulung des Gesichtssinnes sowie das Erkennen und Vergleichen von Seriengesetzen.


Das indirekte Ziel ist das Bilden von Reihen nach vorgegebenen oder selbstgefundenen Ordnungskriterien, wie das Erkennen von Gesetzen der Statik.


Material zur Unterscheidung von Formen




Hier spielt Pepe (4) mit den konstruktiven Dreiecken. Das direkte Ziel dieses Materials ist es, die Erkenntnis, dass aus zwei Dreiecken mit wenigstens einer gleichlangen Seite ein Viereck gebildet werden kann. Das indirekte Ziel ist die Identifizierung der Figuren untereinander und die Vorbereitung auf die Geometrie.


Hier beschäftigt sich Teites (2) mit den geometrischen Körpern. Direktes Ziel ist bei dieser Übung die Schulung des stereognostischen Sinnes (Aufmerksam machen auf geometrische Körper und Funktionen). Indirekt wird die Koordination der Bewegung geschult und das Kind auf die Geometrie vorbereitet.




Max (4) und Nico beschäftigen sich mit den numerischen Stangen. Hier repräsentiert jede Stange eine Zahl. Direktes Ziel ist der Erwerb der Mengen- und Zahlenbegriffe von 1-10 und das Zählen von 1-10. Indirektes Ziel bei der Arbeit mit diesem Material ist die Vorerfahrung mit dem metrischen System bis zur Hinführung zum operativen Rechnen sowie die Zuordnung von Anzahl und Symbol.


Leonie (2) und Louisa (2) erlernen hier spielerisch die Zahlenfolge und das Zählen bis 10 mit dem Zahlenpuzzle.
Ziel ist hier das Kennenlernen der Ziffern und die Verbindung von Namen, Symbol und Menge.


Lelia (6) und Jonas(6) haben die Mengen 1-10.000 ausgelegt



Jonas (6) lernt das Zahlensystem kennen. Das Erlernen von Mengen in den Schritten 1-10, 10-100 und weiterführend dann bis zu 1000-er üben die Kinder im Spiel.

Seguin – Tafel I und II

Hier ist Ziel der Übung das Kennenlernen der Zahlensymbole 11-19 und 11-99. Das Einprägen der Zahlenfolgen sowie das Zuordnen von Zahlensymbolen zu den Zahlenmengen.


Ziffern und Chips

Hier spielt Sara (4) mit den Ziffern und Chips und übt damit den Mengenbegriff.

Bei Ziffern und Chips, ist das Beherrschen der Zahlenreihe 1-10 und die Vorbereitung der Begriffsbildung gerade und ungerade Zahlen das Ziel.


Buchstaben

Wie man sieht, macht das Zuordnen von Gegenständen zu ihren Anfangsbuchstaben riesen Spaß.